Costa de la Luz

Wir setzen unsere Reise zu unserem Weihnachts- und Silvesterziel Malaga fort und verbringen noch ein paar Tage an der Costa de la Luz zwischen Cádiz und Tarifa. Erste Station ist Conil de la Frontera, das einzige weiße andalusische Dorf (pueblo blanco), das direkt am Meer liegt. Wir finden es  im Weihnachtsoutfit vor. Vor den Bars ist es fast wie Weihnachtsmarkt in Aachen, allerdings mit Bier und Tapa statt Glühwein und Reibekuchen. Und ein „bißchen“ wärmer…

Begehbare Weihnachtskugel und nette Bar in Conil de la Frontera

Unübersehbar in spanischen Städten und Dörfern ist eine offensichtliche Sehnsucht nach kalter weißer Weihnacht. Und so entdecken wir, nicht zum ersten Mal, Open-Air-Schlittschuhvergnügen in einem Ort, in der Tagestemperaturen von 20° (plus!) die Regel sind.

Eislaufbahn a la Andaluz
Weihnachtliche Gasse in Conil de la Frontera

Wir übernachten am Ortsrand mit wundervoller Aussicht. Ein kleiner Fluß mündet vor unserer Haustür am Strand ins Meer. Doch wirklich entspannt ist es hier nicht zwischen gut frequentiertem Bürgersteig und Straße.

Unser Schlafplatz in Conil de la Frontera

In Zahora, am Kap von Trafalga, machen wir es uns noch zwei Nächte auf einem preiswerten Campingplatz bequem. Da wir uns vornehmen, in dieser Gegend im Januar mehr Zeit zu verbringen, wenden wir uns notwendigen Tätigkeiten wie Wäschewaschen und kleineren Reparaturen zu und verlassen den sehr angenehmen „Camping Pinar San José“ nur ein mal zum Kaffeetrinken.

Camping am Cabo de Trafalga

Seit Monaten schieben wir einige mehr oder weniger notwendige Arbeiten vor uns her. Unter anderem läßt sich die Jalousie an unserem großen Seitenfenster schon lange nicht mehr öffnen. Diesmal wagen wir uns an die Reparatur. Eine ganz schöne Pfriemelei, bei der wir tatsächlich das Fenster auseinander nehmen müssen. Aber es lohnt sich. Ab sofort können wir vom Esstisch aus auch wieder nach links in die Natur gucken.

Basteltag

Heute nähern wir uns dem Flughafen von Malaga bis auf wenige Kilometer an, wo wir morgen Leona einladen wollen. Wir verlassen also die Costa de la Luz und fahren auf kleinen Straßen durch das bergige Hinterland zwischen Atlantik und Mittelmeer, unter anderem durch den „Parque Natural Los Alcornocales“ mit den größten Korkeichenwäldern der Iberischen Halbinsel. So schön die Fahrt, so grausig der Übernachtungsplatz, den wir uns ausgesucht haben: in La Cala de Mijas stehen Dutzende Wohnmobile auf einem großen Schotterplatz direkt an der Autobahn. Doch es ist einer der wenigen Plätze an dieser Küste, wo wir vor den Feiertagen nochmal unsere Tanks leeren können. Naja, für eine Nacht wird’s gehen.

Wohnmobil-Stellplatz in La Cala de Mijas

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