Nach Valencia

Eine ruhige Nacht, nur das Plätschern des Flusses neben dem Schlafzimmerfenster als Geräuschkulisse, liegt hinter uns. Der Morgen ist kühl in dieser Höhe, aber die Sonne erwärmt die Luft schnell. Wir würden hier gern noch einen Tag verbringen, aber ohne Kühlschrank drohen unsere Vorräte zu verderben. Also auf nach Valencia.

Abschied aus Castilla-La Mancha

Die Fahrt dauert, wie so oft, länger als kalkuliert. Zigarettenpausen, Tanken, Kaffeetrinken fordern ihre Zeit. Im beginnenden Feierabendverkehr finden wir mit Mühe die gesuchte Werkstatt. Nein, Kühlschränke repariere man hier nicht. Toll. Dann macht doch bitte nicht mit genau dieser Dienstleistung Werbung auf Eurer Homepage.

Ok, dann suchen wir morgen weiter nach einer Lösung. Jetzt ist es zu spät, die Gazpacho ist schon warm und wir sind müde. Wir fahren zum „Valencia Camper Park“ bei Bétera, einer kleinen Stadt, ca. 20 Kilometer vom Zentrum entfernt. Mit Strom funktioniert der Kühlschrank zum Glück noch.

Nach dem Essen gönne ich mir noch eine Halbzeit Champions League in der kleinen Bar am Platz. Real gegen Atletico, das läßt man sich auch in Valencia nicht entgehen. Ein netter Abend mit Engländern, Spaniern und zwei Backpackern aus Argentinien. Ich lasse mich gerne noch zu einem Glas Wein und einigen Tapas von den Mitarbeitern der Bar einladen.

Schlafplatz: Camping- und Stellplatz nordwestlich von Valencia. Sauber, fast ein bißchen steril. Sehr nettes und hilfsbereites Personal (nicht nur wegen des vergangenen Abends). Mit 15 Euro pro Nacht, inklusive Strom, nicht billig, deshalb besonders ärgerlich: Frischwasser kostet extra.

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