Ebro-Delta

Nach dem trüben Tag und der lauten Nacht, weckt uns am nächsten Morgen die Sonne unter der Straßenbrücke in Tortosa. Wäre mein Urteil über diese Stadt bei Sonnenschein und Wärme milder ausgefallen? Wer weiß…

Wind- und Wetteraussichten lassen uns unsere Hauptreiserichtung für zwei Tage verlassen und einige Kilometer nach Südosten dem Ebro in sein Delta folgen. Vor einem Jahr sind wir hier nach wenigen Stunden dem Dauerregen entflohen. Jetzt haben wir Glück und verstehen, warum diese Gegend so beliebt bei Mensch und Tier ist.

Mittagsschlaf im Ebro-Delta

Da das Wetter von Südfrankreich bis nach Deutschland winterlich sein soll, zögern wir die Zeit bis zum Überqueren der Pyrenäen noch weiter hinaus und gönnen uns zwei Tage in diesem zweitgrößten spanischen Feuchtgebiet, das natürlich auch Naturpark ist. Was an Fläche nicht zum Reisanbau und als Saline genutzt wird, ist wunderschöne Natur mit viel Wasser und endlosen Stränden.

Wasser und Röhricht
Dünen mit Mittelmeer (links) und Lagune

Fast hätte ich vor der Heimkehr sogar nochmal ein bißchen Wassersport getrieben. Doch als mein Material endlich aufgebaut am Strand lieg, ist der Wind eingeschlafen. Typisch. Immerhin bleibt als sportliche Aktivität das Aufpumpen des Kites. Sieht ja auch hübsch aus auf dem Strand, oder?

Sportgerät bei Flaute

Da bleibt dann, an einem sonnigen Frühlingsnachmittag in Spanien, nur der Austausch mit netten Strand-Nachbarn über Reisen, Hunde und Surfen, …

Abendstimmung am Strand

… oder ein wenig Fotoshooting mit tierischen Bewohnern des Deltas.

Einsiedlerkrebs
Heuschrecke
Fischadler? Leider „nur“ eine Rohrweihe

Schlafplatz: wir verbringen zwei ruhige Nächte auf einem kostenlosen Wohnmobil-Stellplatz nahe dem Weiler Poble Nou zwischen Marschland und Reisfeldern. Sehr erfreulich bei all dem Wasser um uns herum: keine Mücke weit und breit!

Schlafautos hinter Schilf

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