Erwischt!

Die Guarda Nacional Republicana (GNR), das Gegenstück zur spanischen Guardia Civil, ist in Portugal allgegenwärtig. An uns und unserem geparkten Auto fuhr die Nationalgarde, egal wo wir standen, oft vorbei. Heute nicht. Heute hält der Streifenwagen an. Gerade eingetroffen auf einem Parkplatz an der wunderschönen Praia da Marinha, kontrollieren uns zwei Beamte – höflich, doch direkt und unmissverständlich mit der Hand am Holster –  und verweisen uns des Platzes. Ein Stück Papier „darf“ ich unterschreiben und habe jetzt ein …

… Knöllchen portugesa

Jetzt sind wir also registrierte „Schwarzcamper“. Ob wir die Strafe, die zwischen 150 und 200 Euro liegen soll, zahlen müssen, entscheidet das jeweilige Rathaus, in dessen Bezirk die „Tat“ begangen wurde. Also abwarten, ob etwas im Aachener Briefkasten landet.

Men at work

Nicht dramatisch, aber ärgerlich. Hier wären wir gerne ein paar Tage geblieben, hatten uns schon eine kleine Wanderroute entlange der Küste ausgesucht. Nun suchen wir uns nur noch einen anderen Stellplatz (natürlich legal!), ahnend, daß der nicht an diesem beeindruckend schönen Stückchen Küste liegen wird, an dem uns nur ein Kurzbesuch vergönnt war:

Praia da Marinha

2 Gedanken zu „Erwischt!“

    1. Naja, wir wissen ja noch nicht einmal, ob wir überhaupt zur Kasse gebeten werden. Und da ich den Wisch auch nicht sonderlich hübsch finde und schon gar nicht stolz darauf bin (immerhin verstoßen wir dauernd und bewusst gegen das Recht unseres gastgebenden Landes), würde ich den Bilderrahmen dann doch lieber für eine der vielen schöneren Erinnerungen unserer Reise verwenden.

      Liebe Grüße

      Jan

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