Serra da Capelada

Auch wenn die ersten Fischerboote recht früh aus dem Hafen tuckern, war es eine ruhige Nacht im Hafen von O Vicedo. Ausgeruht geht es heute in die Serra da Capelada (kastilisch: Sierra de la Capelada). Die Sichtung von Wildpferden und freilebenden Rindern versprechen uns unsere Reiseführer. Daß wieder enge steile Straßen erklommen werden wollen und überwältigende Landschaft und Aussicht den Rahmen für die tierischen Begegnungen bildet, wird überraschender Weise nicht erwähnt. Aber erst einmal führt uns unser Weg (natürlich) entlang einer Ría, …

Ría de Ortigueira

… bevor wir die Sierra erklimmen. Von 0 auf 620 Metern Höhe klettert der alte Fiat mit uns, dann sind wir auf einer der höchsten Klippen Europas, der Vixía Herbeira. Wow!

Noch ein Blick auf die Ría de Ortigueira …
… und einer nach Norden auf Küste und Wolken.
Exakt 621 Meter über dem Atlantik haben wir heute Glück, …
… denn Windstille ist hier oben eine Ausnahmesituation.
Tatsächlich: Pferde und Rinder und keine Zäune, …
… dafür aber Wolken, die vom Atlantik aufsteigen.

Die Fahrt bergab aus der Sierra wird weniger schön, denn wir fahren in und durch Wolken, Nebel und Nieselregen, was leider den Rest des Tages auch so bleibt. Am Straßenrand der Serpentinen taucht ab und an noch das ein oder andere Huftier aus den Schwaden auf – wenigstens eine kleine Abwechslung im nachmittäglichen Grau.

Nebelrind …
… und Straßenrandpferde

Wir beenden den anfangs traumhaften Tag im Regen auf einem großen Strandparkplatz in Valdoviño.

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