Las Bardenas Reales

Auch wenn unser Plan, einen schönen Tag in einer interessanten kleineren Stadt zu verbringen, nur teilweise aufging, so hat er uns zumindest nah an unser nächstes Ziel geführt: die Bardenas Reales. Und hätte ich mich vorab etwas intensiver mit den Übernachtungsmöglichkeiten in dieser Region auseinandergesetzt, wäre uns der nächtliche Aufenthalt auf dem städtischen Parkplatz erspart geblieben und uns, in 20 Fahrminuten Entfernung, eine ruhige Nacht in der Natur gewiss gewesen.

Las Bardenas Reales

Mit dem ersten Kaffee machen wir uns auf den Weg nach Arguedas, einem Dorf am Rande dieses wüstenartigen UNESCO-Biosphärenreservats. Hier gibt es einen großen Stellplatz für Wohnmobile am Fuße einer Steilwand aus Sandstein, in die Höhlen gegraben sind, die, einige Kilometer nördlich, sogar teilweise noch bewohnt sein sollen. Die werden wir später besuchen. Erstmal Frühstück und Dusche, dann packen wir unsere Fahrräder aus und machen uns auf den Weg in die „Wüste“.

Doch wir haben die Strecke unterschätzt und schaffen es, bei starkem Wind und vielen Höhenmetern, „nur“ bis zum Besucher-Informationszentrum und einem Aussichtspunkt über das Gebiet. Wir werden also morgen mit dem Auto ins Naturschutzgebiet fahren.

Unser Ziel für morgen.

Schlafplatz: Area Autocaravanas Arguedas. Außer Frischwasser alles gratis. Lage und Landschaft entschädigen für die Enge. Nur wenige Meter bis zur Dorfmitte mit kleinem Laden und einigen Bars und ihren freundlichen Bewohnern (jeder erklärt uns in fast unverständlichem Dialekt den Weg und ein Junge läßt es sich nicht nehmen, uns persönlich zum gut versteckten Tante-Emma-Laden voranzueilen).

Abendstimmung am Stellplatz vor den Cuevas (Höhlen) in Arguedas

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