Black Forrest On Fire

Nun sind wir früher als gedacht in Deutschland, werden wohl auch Leipzig etwas eher als geplant erreichen. Gut. Einen Zwischenstopp möchte ich allerdings noch einlegen: bei einer Wohnmobil-Werkstatt in Viernheim, die ein Lager voller Ersatzteile für alte Autos unseres Typs haben soll, würde ich am Montag gerne das ein oder andere kaputte Teil ersetzen. Bis dahin wollen wir ein wenig am Nordrand des Schwarzwalds und im Pfälzer Wald herumgondeln.

Erst einmal nutzen wir den Samstag zum Einkaufen. In Offenburg füllen wir unsere Vorratskammern und machen uns auf den Weg nach Norden. Doch dann entdeckt Susanne am Straßenrand ein Plakat. Ein Reggaefestival wirbt um Besucher. Wir halten an, um es genauer in Augenschein zu nehmen.


Ist das was für uns? Sebastian Sturm kommt aus Aachen und ihn und seine Band hören und sehen wir immer wieder gerne. Aber ein Festival assoziieren wir mit großen Menschenmengen und Geldausgaben, Stress und Lärm. Hmmm… Wir fahren einfach hin und schauen uns die „Sache“ vor Ort an. Umweg: keine 20 Kilometer.

Was wir am Rande des kleinen Schwarzwalddorfes Berghaupten vorfinden gefällt uns. Das Festivalgelände an einem Badesee ist überschaubar, auf einigen gemähten Wiesen stehen Zelte, Wohnwagen und -mobile locker verteilt und den Preis von 23 Euro inklusive Camping bezahlen wir gerne. Wir stellen unser Auto ab, Tisch und Stühle davor und „chillen“ dem Konzert entgegen.

Los geht’s. Entspanntes Festival vor grünen Hügeln
Wie immer gut: Sebastian Sturm & Exile Airline

Ein toller Abend in sehr freundlicher lockerer Atmosphäre mit guter Musik bis kurz vor Mitternacht. Dazu gönnen wir uns, preiswert und lecker, Essen aus Sri Lanka und Bier aus dem Schwarzwald. Paßt!

Schlafplatz: auf einer Wiese im Schwarzwald.

Bei Ankunft stehen wir noch abseits – das ändert sich bald

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