Stausee Ribarroja

Heute erleben wir das Gegenteil des gestrigen Tages. Nur eine kurze Fahrt durch beeindruckende Landschaft entfernt liegt der Embalse de Ribarroja, der am gegenüberliegenden Ufer Pantà de Riba-roja heißt, weil in seiner Mitte die Grenze zwischen Aragón und Katalonien, und damit auch zwischen Kastillisch und Katalanisch, verläuft. Hier wird, unter anderen Zuflüssen, der Ebro gestaut. Und selbstverständlich ist auch in diesem See ein Dorf untergegangen: Fayón, das auf einem Berg oberhalb neu errichtet wurde.

Seeufer des Embalse de Ribarroja

Das Paar, das uns zu der Reise hierhin animiert hat, streitet sich am Vormittag heftig und wir bedauern es nicht, die Beiden nur noch einmal kurz wiederzusehen. Wir stellen unser Auto unter schattenspendenden Bäumen am Ufer des Stausees ab und genießen einen wundervollen ruhigen Tag in schönster Natur. Über uns kreisen große Greifvögel, zu unseren Füßen tummeln sich im Wasser Fische und andere interessante Seebewohner.

Schlange…
…und Flußkrebs im See.

Kaum ein Mensch verirrt sich hierher, nur ein zweites Wohnmobil gesellt sich am Nachmittag zu uns. Da stört uns auch nicht, daß die Klospülung nur mit der Wasserflasche funktioniert.

Schlafplatz: Parkplatz am See mit, für uns Stadtmenschen, unglaublicher Stille und Dunkelheit.

Übernachtungsplatz am Embalse de Ribarroja

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