Katalonien

Wir sind wieder in Katalonien, an der Costa Brava. Seit Donnerstag sind wir in Etappen einige hundert Kilometer nordwärts gefahren. Zwar wären wir gerne noch in Montanejos geblieben, aber da wir bei Girona, für unsere Zeit in Aachen, noch einen Abstellplatz für unser Auto suchen wollen und für Ende Juni einen preiswerten Camping- oder Stellplatz an der Küste brauchen (Susannes Brüder kommen zu Besuch), wollen wir das in Ruhe vor Ort erledigen.

Erstes Etappenziel ist Peñiscola, berühmt für seine Altstadt und Burg, in der auch Päpste residierten. Doch da wir erst spät ankommen und unser Übernachtungsplatz doch recht weit weg von den Sehenswürdigkeiten ist, belassen wir es am Abend bei einem Strandspaziergang.

Strand mit Blick auf Altstadt und Burg in Peñiscola

Schlafplatz: Parkplatz in Strandnähe für € 6,30 hinter den üblichen Betonburgen. Da hier noch keine Saison ist, erträglich und ruhig.

Am Freitag kommen wir zeitig los und finden in den Bergen kurz hinter Tarragona einen sehr schönen Platz für die nächste Nacht. El Catllar ist ein kleiner ruhiger Ort mit ein paar engen Gassen, Landschaft drum herum und natürlich einem Castillo.

Castillo von El Catllar

Zum ersten Mal treffen wir ein deutsches Paar, das, wie wir, größtenteils im Wohnmobil lebt und auch von hier aus dem Gelderwerb nachgeht. Da sie ein gleich altes Auto vom selben Hersteller fahren, kommt natürlich ein kurzer Erfahrungsaustausch über die Macken der Fahrzeuge zustande. Fazit: unsere Mängel und Schäden waren und sind kaum der Rede wert! Und im Sommer werde ich mal prophylaktisch einige Nähte und Fugen neu abdichten.

Schlafplatz: Kostenloser Wohnmobil-Stellplatz am Flußbett am Ortsrand. Tagsüber lebendig, da Schwimmbad und Spielplätze in unmittelbarer Nähe, nachts nur ein paar quakende Frösche.

Stellplatz in El Catllar neben einem großen Bruder unseres Autos

Im Gegensatz zu unserer Fahrt gen Süden im März, umfahren wir am Samstag Barcelona nicht so weiträumig und sind positiv überrascht, wie reibungslos wir die Metropole passieren können. Nachmittags kommen wir in Sant Antoni de Calonge an, dem Ort, in dem wir Ende Juni zehn Tage verbringen wollen. Jetzt sollte ich besser sagen: müssen. Wir finden eine Bucht voller schäbiger, in die Jahre gekommener Hochhäuser hinter einem sehr schmalen Streifen Strand vor. Ein Rundgang durch diese Touristenstadt ändert leider nichts an unserem Urteil. Hier ist es einfach nur häßlich.

Ein Glück, daß wir in guter Gesellschaft sein und einen PKW für Ausflüge zur Verfügung haben werden. Und zum Trost finden wir einen alten kleinen und sehr preiswerten Campingplatz. Bleibt nur zu hoffen, daß dieser im Juni einen Platz für uns hat, denn Reservierungen macht man hier nicht.

Schlafplatz: Probeschlafen auf dem „Camping Costa Brava“ in Sant Antoni de Calonge. Schattig, ruhig und sauber.

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