Mediterrane Trägheit?

Lange (zu lange) nicht geschrieben hier. Das ist nicht gut für einen Blog, auch nicht für einen privaten. Wir haben, wie schon erwähnt, unsere Reise unterbrochen und unseren Dreiachser in der Nähe von Valencia abgestellt, unser Zuhause gegen ein Zimmer eines Hauses auf Mallorca getauscht und fünf sehr schöne Tage mit Freunden verbracht.

Zuvor haben wir noch, am 4. Mai, per Fahrrad Bétera erkundet und ein kleines beschauliches Örtchen vorgefunden.

Im Zentrum von Bétera

Am nächsten Tag Einkauf und Wechsel des Standortes. Auf dem kleinen Campingplatz „Coll Vert“, südlich von Valencia, haben wir unser Auto für einige Tage stehen lassen. Einen Rundgang durch Valencias Altstadt, die wir von einem längeren Besuch vor drei Jahren in bester Erinnerung hatten, haben wir uns natürlich noch gegönnt. Mein liebster Ort hat am Samstagnachmittag leider geschlossen:

In den Altstadtgassen: Mercado Central
Auch schön: Mercado de Colón – heute Fressmeile statt Markthalle

Nach den Ferienhaustagen hat Susanne eine schöne Woche mit Ihrer Tochter in und um Valencia verbracht, während ich Mallorca noch einmal vom Meer aus betrachten durfte.

Blick auf Palma de Mallorca
Ankern in einer kleinen Bucht

Seit gestern nun bin auch ich zurück in unserem beräderten Zuhause. Und so wunderschön und entspannt die Woche unter Freunden an Bord war (Danke, daß Ihr mich wieder mitsegeln ließt und mir den besten Wind am Steuer gönntet!), bin ich glücklich, wieder bei Susanne zu sein.

Nun begründen die vergangenen zwei erlebnisreichen Wochen nicht die Schreibpause in diesem Blog. Doch einerseits war ich tatsächlich von ein wenig urlaubsartiger Trägheit erfaßt, war dauernd in bester Gesellschaft und in Aktion, andererseits war ich ohne Computer (und Photoshop) unterwegs, was mir das Schreiben und Bildbearbeiten für den Blog zumindest sehr erschwert hätte.

Natürlich muß ich mich nicht fürs Nichtbloggen rechtfertigen. Doch wenn ich sehe, daß so viele Menschen hier vorbeischauen, um vielleicht ein paar neue Worte oder Bilder zu erhaschen, möchte ich es hiermit zumindest erklärt haben.

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