Cabo de Gata

Heute fahren wir zu dem Kap, das der Region, in der wir nun seit drei Tagen sind, ihren Namen gibt: dem Cabo de Gata. Das ist nicht weit und wir schließen nicht aus, daß wir zum Übernachten nach Las Negras, das uns ja sehr gefällt, zurückkehren.

Auf dem Weg machen wir Halt und einen Spaziergang in San José, einem Ort mit noch dezentem Tourismus, schönem Sandstrand und kleinem Hafen. Nett.

Blick auf San José vom Hafen aus

Bis ans Kap geht es, nach der beeindruckenden Landschaft des Nationalparks, durch die östlichen Ausläufer des „Mar del Plastico“, wo unter umwelt- und, vor allem, menschenverachtenden Bedingungen das Billiggemüse für unsere Supermärkte angebaut wird. Walter Beutler bringt es auf seiner lesenswerten Seite hier auf den Punkt. Und wir rauschen in und mit unserem Luxus durch dieses Elend. Links und rechts der Straße ist es nicht zu übersehen. Vielleicht morgen wieder das Grünzeug vom Bauern aus der Nachbarschaft für einen Euro mehr kaufen?

Blüten- vor Plastikmeer – die Grenze des Naturschutzgebietes unübersehbar

Schöne Anfahrt zum Cabo. Lange gerade Straße zwischen kilometerlangen Sandstränden auf der einen und Salinen und Vogelschutzgebiet auf der anderen Seite. Zum Schluß Serpentinenkurbelei und ein bißchen Aussicht.

Cabo de Gata
Steine im Wasser am Cabo de Gata (kein Photoshop)

Rückfahrt und späte Mittagspause am unbebauten und menschenleeren Strand, an dem wir, einige Kilometer weiter, in der Nähe der Ortschaft El Cabo de Gata, auch übernachten.

Schöner Platz

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