Platja de Nules

Montagmorgen: Es ist kalt und echtes Öcher Weär: grauer Himmel und Nieselregen. Heute der nächste Versuch ins Ebro-Delta zu gelangen. Bei Tarragona erreichen wir die Küste und kommen auf der N 340 zügig voran. Doch das Wetter macht uns einen Strich durch die Rechnung. Im „Parc Natural del Delta de l’Ebre“ gießt es wie aus Kübeln – ohne Aussicht auf baldige Änderung.

Mal wieder eine Planänderung, „eltiempo.es“ verspricht Wetterbesserung in der Provinz Valencia. Also los…

Kurz hinter Castellón finden wir einen netten Platz in Platja de Nules. Hier bleiben wir für zwei Nächte. Das Wetter paßt, es ist ruhig und ich muß am Dienstag dringend ein paar Stündchen arbeiten.

Aber erstmal geht’s an den ca. 300m entfernten Strand. Eine Mischung aus Stein- und Sandstrand vor einem ausgestorbenen und deutlich in die Jahre gekommenen Ferienort, der dennoch einen gewissen Charme hat und, direkt auf dem Strand, eine ungewöhnliche Reihenhausbebauung.

Schlafplatz: Einige Wohnmobile verteilen sich auf einer großen Wiese hinter einer Bar. Hier gibt es keinen „Verzehrzwang“, aber guten Cortado. Bis auf ein paar ferne nächtliche Hunde und morgendliche Hähne sehr ruhig.

Am Dienstag verbringe ich viel Zeit mit Arbeit am Rechner und Susanne mit Sport in Laufschuhen und auf dem Rad. Noch ein Stündchen am Strand und danach in der Abendsonne auf der Terrasse der Bar vor unserem Zuhause gegrillter Thun- und Schwertfisch mit Muscheln und Gemüse für 10 Euro pro Nase. Schöner Feierabend.

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