Sant Pere Pescador (2. Teil)

Dienstag, 21.03.2017: Die Rettung. Ein kleiner Elektroladen in Sant Pere hat einen preiswerten „Calefactor“ für uns. Dank unseres Kükens und 230V-Stromanschluß vom Campingplatz ist es ab jetzt abends und morgens wieder warm in unserem Zuhause.

Das Heizöfchen im Rucksack, fahrradfahrend und -schiebend durchs in der Alt-Empordà (die Region, in der wir uns befinden) gelegene Naturschutzgebiet Aiguamolls. Wir folgen dem Fluß mit dem passenden Namen „Fluvia“ zu seiner Mündung ins Mittelmeer.

Mittwoch, 22.03.2017: Arbeitstag: Buchhaltung, Rechnungen schreiben, Telefonate mit Kunden, Lieferanten, Anwalt. Ein Mal die Woche muß das sein. Susanne fährt zum Markt in Sant Pere Pescador und folgt nochmal dem Fluvia, diesmal rechtsseitig, bis zu Strand und Meer.

Donnerstag, 23.03.2017: Aufräumen, Kramen, Organisieren. Wir sind, trotz langer Vorbereitungszeit, recht überhastet aufgebrochen und haben am Abfahrtstag die Schränke planlos gefüllt. Das wird heute geändert. Das Meiste findet seinen Platz, Ordnung wird erkennbar. Jetzt fällt mir auf, daß irgendwo ein Karton liegen blieb: von meinen Büchern und CDs keine Spur. Zumindest nicht in diesem Auto. Mist…

In der Nähe dieses Campingplatzes gibt es eine mit Alkoholika gut bestückte Bodega. Die suchen wir nachmittags per Fahrrad mit leerem Rucksack auf. Wir sind wählerisch und sparsam und trotzen dem Angebot.

Der Rucksack bleibt, mit nur vier Flaschen gefüllt, auf der Rückfahrt leicht.

Abends beantwortet sich die Frage, warum wir den Zauberstab mit auf eine Reise genommen haben, obwohl unser Wagen keinen Wechselrichter hat, also keine 230 Volt zur Verfügung stellt: wenn wir Landstrom haben, dann gibt es Hummus.

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