Avignon

Gestern geruhsame Anreise über Landstraßen entlang der Rhône nach Avignon. En passant einen Satz Boulekugeln für Susanne im Decathlon in Montelimar erstanden. Wir genießen die vorbeiziehende Landschaft, die ab und zu von atomaren Störenfrieden unterbrochen wird.

In Avignon gibt es keinen stadtnahen Stellplatz, weshalb wir uns für zwei Nächte auf einem Campingplatz einmieten, nur wenige hundert Meter vom Stadtzentrum entfernt und zu dieser Zeit sehr preiswert und recht leer. Vor allem aber in berühmter Nachbarschaft:

Blick vom Camping Bagatelle auf die Pont Saint-Bénézet und den Palais des Papes

Zwei Stadtspaziergänge ohne Sehenswürdigkeitenabhakprogramm. Mediterranes Lebensgefühl stellt sich ein: ob im Café am Straßenrand, beim ersten Frühstück im Freien oder beim (leicht neidischen) Bewundern der Spielkünste der provençalischen Petanquespieler auf ihrem riesigen Bouelodrome.

Schlafplatz
Frühstücksplatz
Boulodrome

Das erste Mal: „VE“, wie es im Wohnmobilistenjargon heißt, also Versorgung des Fahrzeugs mit Frischwasser und Entsorgung der unappetitlichen Brühen aus Abwasser- und Fäkalientank.

Schlafplatz: „Camping Bagatelle“ auf der Ile de la Barthelasse mit dem Charme französischer Campingplätze der 1980er Jahre. Dem Verfall wird mit Improvisation widerstanden und die Erfindung der Klobrille wird bis heute ignoriert. Auch die bei Mitteleuropäern gefürchteten Steh-Klosetts haben hier noch ein Refugium.

Aber alles ist sauber und das Personal freundlich und hilfsbereit.

3 Gedanken zu „Avignon“

    1. Auf dem Campingplatz waren wir glaube ich auch vor 4 Jahren.
      Wir fanden es dort sehr schön.
      Es ist doch der mit dem Pool mit Strömungskanal?

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